Pfingstsonntag in Hitdorf

Von: in: Tauchsport

1 Jun 2009

Pfingsonntag war es mal wieder soweit. Die inländische Outdoor-Süsswasser-Saison hat angefangen. Nach den Supertauchgängen in Ägypten in den letzten Wochen sollte es dann doch wieder ein einheimischer See sein. Mit Grün. Und kalt.

Die Wahl fiel auf unseren Haussee in Leverkusen Hitdorf.

Panorama Hitdorfer See
Der Parkplatz war morgens um 09:00 Uhr schon gut besucht; es gab aber noch ein Plätzchen für uns. Die ersten fingen schon an, den Gänsen den Rasen streitig zu machen und bauten ihre Pavillions und Camping-Bänke auf. Bevor wieder alles zugebaut war, habe ich noch ein nettes Panoramabild schiessen können (s.o.). Zugegeben, es war etwas aufwendig, die 200 Taucher aus dem Bild zu retouchieren…

Über Wasser hatte sich also im Vergleich zu den letzten Jahren nicht viel verändert. Wir waren gespannt auf mögliche Änderungen unter Wasser.

Zunächst war es mal extrem trüb und sehr kalt. Die Sprungschicht lag bei 4m und die Temperatur bei ca. 14°C bis zur Sprungschicht. Darunter fiel sie nochmals deutlich ab. Gerüchteweise wurde sich auf der grünen Wiese erzählt, dass es ‘ganz unten’ (also bei ca. 15m) dann doch 4°C kalt sein sollte…
Da die Sicht überall gleich schlecht war, sind wir im 4m Bereich geblieben.

Relativ früh haben wir einen ruhenden Aal entdeckt, der auch zunächst keine Anstalten machte, wegzuschwimmen. Erst als ich meine Kamera fertigmachen wollte, schwamm er weg. Der Tauchgang fing auf jeden Fall schonmal vielversprechend an.

Danach kam lange Zeit nix. Und mit Nix meine ich tatsächlich nix. Erst als wir nach ca. 30min den Rückweg angetraten, konnten wir einen grossen Fisch entdecken, der jedoch schnell wieder verschwunden war. Glücklicherweise tauchte er kurz darauf nochmals auf und es gelang mir, ein gutes Foto vom Karpfen zu schiessen. 🙂 Er umkreiste uns mehrmals auf Nahrungssuche und durchwühlte den weichen Boden (was die Sicht nicht verbesserte, aber er darf das, da er hier wohnt). 😉

Zwischendurch kamen uns natürlich auch die obligatorischen Neoprenfische entgegen, von denen vor allem die nerven, die mit Doppel-10er auf 4-5m Tiefe den Tec-Diver raushängen lassen, aber aufgrund der Schwierigkeit des Tarierens mit soviel Gepöngel gerne auch mal am Grund langrobben, anstatt zu schwimmen. Dementsprechend kommt man nach solchen Tec-Trupps immer mal wieder in einen Sandsturm und freut sich, wenn es irgendwann wieder aufklart…

Beim Austauchen stiessen wir noch auf einen niedlichen Krebs, und über Wasser wurden wir von einem kleinen Trupp Kanadagänse in Empfang genommen. 🙂

Mit Aal, Karpfen, Krebs und Kanadagänsen war das mal wieder ein schöner Tauchgang in Hitdorf. 🙂

Ein paar Bilder gibt es in userer Galerie.

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